Monatsarchiv für September 2008

Bananen-Falle

Natürlich kann man, wenn man ganz bösartig sein will, Bananen auf die Bahnschienen legen. Wer sich dann allerdings wundert warum der Zug nicht entgleist ist, der sollte sich einer längerfristigen Behandlung mit Apfelmus und anderen Aufbaupräparaten unterziehen.

Bananen und der Erste Weltkrieg

Wusstest Du, dass die Banane erst nach dem Ersten Weltkrieg wirklich gut in Deutschland ankam und im Jahre 1938 sage und schreibe 100 000 Tonnen davon in Hamburg entladen wurden? Da sag? noch einer die da oben leben nur von trockenen Frikadellen.

Esst Bananen

Altes Blech-Reklameschild aus der Zeit als Bananen noch nicht zum täglichen leben gehörten und noch extra beworben wurden. Sehr schönes Stück.

Good Morning Sunshine

Heute gibt´s mal was Gesundes. Kann ja nicht immer nur dem Alk zusprechen, oder? Also, hier gibt´s mal einen richtig leckeren und saftigen Frühstücks-Vitamin-Power-usw.-Cocktail.

Dazu nehme man:

2 Handvoll Erdbeeren (wer kleine Hände hat, kann auch 3 Handvoll nehmen), 2 Orangen, 1 Pfirsich UND 1 Banane. Ist ja wohl klar hier, oder? Die Pfirsiche zerkleinere man, natürlich entkerne man sie auch. Wer will schon Steine im Drink haben? Die Orangen presse man anständig aus und die Erdbeeren halbiere man einfach. Vom ausgepressten Orangensaft behalte man etwas zurück, das wird später noch gebraucht. So, und dann kann es schon losgehen in der Schüssel. Feste pürieren das ganze und ab ins Glas damit. Mit dem restlichen Orangensaft auffüllen und verrühren. Schmeckt einfach himmlisch und man spürt förmlich die Power einschiessen.

Wer trotzdem meint ohne Alkohol schmeckt das langweilig, der kann ja einen doppelten Rum oder Wodka reinkippen. Merkt auch keiner. Fisehatak!

Mit Bananen den Kater zähmen

Alkohol schwemmt ja bekanntermassen Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium aus dem Körper und verursacht mitunter auch einen recht ordentlichen Kater am Tag danach. Bananen können den Weltschmerz lindern weil sie die sträflich entleerten Depots wieder auffüllen und durch ihre Glückshormone auch noch zur besseren Laune beitragen. Ich persönlich bevorzuge ein Gulasch und ein Reparaturbier. Hilft auch, ist nur bei weitem nicht so gesund.

Der grosse Bananen-Schabernack

Eine der lustigsten Geschichten überhaupt um die psychedelische Wirkung der Banane. Ging sogar soweit, dass die amerikanische FDA (Food an drug association) Bananenkäufer bespitzelte um sie des “Bananenmissbrauchs” zu überführen. Und so lautet die Geschichte:

“The Great Banana Hoax” wurde das erfolgreiche in die Welt setzen eines Gerüchtes genannt, das sich bis heute in gewöhnlich schlecht informierten Kreisen erhalten hat. Die Zeitungsente wurde am 3. März 1967 von der revolutionären Studentenpostille Berkeley Barb im Hippie-San Francisco verbreitet. Sie griff die “Story” von der Rockband Country Joe and the Fish auf, die damit hausieren ging. Die Jungs hatten gehört, daß die Bananenschale geringe Mengen von Substanzen enthalten solle, die im menschlichen Gehirn als Botenstoffe eine Rolle spielen (aber wie man heute weiß, auch in größerer Menge, gegessen oder geraucht, nicht ins Gehirn gelangen und damit wirksam werden können). Man folgerte nun großzügig, daß sie sich vielleicht irgendwie in psychedelische Drogen verwandeln könnten, weil diese ja so ähnlich aufgebaut seien. Es wurde mit dem Rauchen getrockneter Bananenschalen herumexperimentiert, und man befand sie für irgendwie wirksam. Aber eigentlich war man sowieso ständig breit von LSD und Marihuana, aber egal, man gönnte sich den Spaß, das Zeug sogar auf Konzerten zu verteilen. Allein die Vorstellung von den törnenden Bananen war wohl schon lustig genug. Die spleenige Idee wurde im Barb durch Beiträge untermauert, die die Bananenschale wie die neueste, aber irgendwo auf der Welt auch schon von alten Kulturen gebrauchte Superdroge erscheinen liessen, auf die alles, was Rang und Namen in der Hippie-Protestler-Szene hatte, gerade abfuhr. Selbst der aus dem Jahre 1966 stammende Donovan-Song “Mellow Yellow” mit seiner “electric banana”-Anspielung schien jetzt eine klare Botschaft zu enthalten: Nächster Schritt – Bananen. Im Grunde wurden Drogen-Hype und spiessige Drogenangst gleichzeitig vorgeführt. Rauschgiftfahnder beim Bespitzeln von Bananenkäufern, während sich die Acidbande ins Fäustchen lacht. Schon zwei Tage später bezweifelte die Mainstream-Presse Wahrheit und Ernsthaftigkeit der Bananen-Meldung, aber in Haight Ashbury waren alle Bananen ausverkauft. Die amerikanische “Food and Drug Administration”-Behörde ließ noch im selben Jahr Bananenschalen auf psychoaktive oder gar psychedelische Inhaltsstoffe testen, ohne Erfolg versteht sich. Doch das Gerücht von den psychedelischen Bananen sollte noch Jahre danach seine Kreise um den Erdball ziehen. Deutsche Vorstadt-Kids auf “Bananadin” würden sich von “Tunneleffekten” berichten, so wie sich Hinterwäldler von ihren Erlebnissen mit dem Rauchen von Kuhfladen erzählen. Placebo sei Dank.

Deshalb: Beim nächsten Bananeneinkauf besser aufpassen ob sich nicht etwa ein paar dunkle Gestalten ganz unauffällig hinter einem rumtreiben.

Quelle: Bananahoax

Wie lagere ich meine Bananen?

Gute Frage. Es gibt zwar einhellige Antworten, dass man Bananen nicht mit anderem Obst lagern sollte weil sie sonst in zwei bis drei Tagen braun werden, doch stelle ich immer wieder fest, dass meine krummen Dinger dagegen irgendwie resistent sind. Ich habe sie immer mit anderem Obst auf der Schale liegen und habe bis jetzt nie Probleme gehabt. Sind zwar immer nur ein paar Stück, aber die bleiben gelb und schmecken vorzüglich.

Dazu heisst es weiters, dass man Bananen bei Zimmertemperatur und nicht im Kühlschrank lagern sollte. Das tue ich aber ganz bewusst mit den grünen Bananen, weil ich nicht will und damit verhindern kann, dass sie gelb werden. Ist ja logisch: Kommen sie doch im Kühlschiff, damit sie nicht reifen. Werden sie das ja wohl im Kühlschrank auch nicht tun.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht was nun stimmt und was nicht. Auf jeden Fall hol ich mir jetzt eine von der Schüssel und schau ob das andere Obst noch gut ist.