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	<title>Kommentare zu: Doch nicht alles Banane?</title>
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	<link>http://yes.wehavenobananas.com/wissenswertes/doch-nicht-alles-banane.htm</link>
	<description>Wissenswertes, Nützliches, Kurioses und Schmackhaftes rund um die Banane</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 Nov 2011 05:42:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Kay Schulze</title>
		<link>http://yes.wehavenobananas.com/wissenswertes/doch-nicht-alles-banane.htm#comment-1326</link>
		<dc:creator>Kay Schulze</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 20:46:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Gundula: Klingt erstmal logisch, sind aber ein paar falsch Prämissen drin. 
1) Mit unserer Wirtschaft fördern wir Entwicklungsländer nur sehr bedingt. Das Gegenteil ist der Fall: Die sog. internationale Arbeitsteilung macht diese Länder vom Weltmarkt abhängig in einer Weise, dass sie sich nicht mehr selber versorgen können. Insofern: Ja, große Firmen und Auftraggeber sorgen für Jobs im Süden (und anderswo, z.B. Osteuropa) - aber um welchen Preis? Zerstörung der lokalen Märkte, Zerstörung der Selbstversorgung, Ausbeutung von Mensch und Natur. Zahlreiche Organisationen wie z.B. auch Attac machen immer wieder auf diese Missstände aufmerksam, und das machen sie nicht grundlos.
2) &quot;Stabile Industrie in Deutschland&quot; klingt nach Standort-Debatte. Natürlich handeln die Firmen nur nach Logik des Marktes (wobei sie ihn natürlich auch beeinflussen, aber das geht jetzt zu weit). Das verneint ja auch niemand. Umso dringender brauchen wir Konsumentenmacht und eine andere Politik, die es verhindert, dass weiter Niedrigspreise auf anderer (und eigener) Leute Kosten durchgesetzt werden können. 
3) Lebensstandard. Das ist eine alte Debatte: Wir verspeisen die Zukunft unserer Kinder und die Wohlfahrt der Menschen in weniger entwickelten Ländern. Es ist genug für alle da, doch bisher geht es vor allem an die Bevölkerung der Industrieländer. Ob eine faire, solidarische Wirtschaft deren Kaufkraft insgesamt verringern würde, ist noch gar nicht gesagt, immerhin werden auch hierzulande teilweise unfaire Löhne bezahlt. Aber es stimmt: Die Produkte bekämen ihren &quot;wahren&quot; Preis, nämlich einen, von dem alle Beteiligten leben können und der die ökologischen Folgen beinhaltet bzw. deren Vermeidung. Zur Zeit werden konventionelle Bananenbauern auf Großplantagen vergiftet und verkrüppelt und können ihre Familien nicht ernähren; gleichzeitig geht der Boden kaputt, die Pestizide laufen in Flüsse, Meer und Grundwasser und es gehen enorm viel Wasser und Energie für die intensive Landwirtschaft drauf - Wasser und Energie, die teilweise von der Bevölkerung dringend gebraucht wird. Wenn man das weiß: Will man das? Also: Kauft fair, kauft öko und am besten bei regionalen Anbietern und nicht bei Discountern. Und: Unterstützt Organisationen, in denen sich die Menschen in diesem Sinne politisch engagieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gundula: Klingt erstmal logisch, sind aber ein paar falsch Prämissen drin.<br />
1) Mit unserer Wirtschaft fördern wir Entwicklungsländer nur sehr bedingt. Das Gegenteil ist der Fall: Die sog. internationale Arbeitsteilung macht diese Länder vom Weltmarkt abhängig in einer Weise, dass sie sich nicht mehr selber versorgen können. Insofern: Ja, große Firmen und Auftraggeber sorgen für Jobs im Süden (und anderswo, z.B. Osteuropa) &#8211; aber um welchen Preis? Zerstörung der lokalen Märkte, Zerstörung der Selbstversorgung, Ausbeutung von Mensch und Natur. Zahlreiche Organisationen wie z.B. auch Attac machen immer wieder auf diese Missstände aufmerksam, und das machen sie nicht grundlos.<br />
2) &#8220;Stabile Industrie in Deutschland&#8221; klingt nach Standort-Debatte. Natürlich handeln die Firmen nur nach Logik des Marktes (wobei sie ihn natürlich auch beeinflussen, aber das geht jetzt zu weit). Das verneint ja auch niemand. Umso dringender brauchen wir Konsumentenmacht und eine andere Politik, die es verhindert, dass weiter Niedrigspreise auf anderer (und eigener) Leute Kosten durchgesetzt werden können.<br />
3) Lebensstandard. Das ist eine alte Debatte: Wir verspeisen die Zukunft unserer Kinder und die Wohlfahrt der Menschen in weniger entwickelten Ländern. Es ist genug für alle da, doch bisher geht es vor allem an die Bevölkerung der Industrieländer. Ob eine faire, solidarische Wirtschaft deren Kaufkraft insgesamt verringern würde, ist noch gar nicht gesagt, immerhin werden auch hierzulande teilweise unfaire Löhne bezahlt. Aber es stimmt: Die Produkte bekämen ihren &#8220;wahren&#8221; Preis, nämlich einen, von dem alle Beteiligten leben können und der die ökologischen Folgen beinhaltet bzw. deren Vermeidung. Zur Zeit werden konventionelle Bananenbauern auf Großplantagen vergiftet und verkrüppelt und können ihre Familien nicht ernähren; gleichzeitig geht der Boden kaputt, die Pestizide laufen in Flüsse, Meer und Grundwasser und es gehen enorm viel Wasser und Energie für die intensive Landwirtschaft drauf &#8211; Wasser und Energie, die teilweise von der Bevölkerung dringend gebraucht wird. Wenn man das weiß: Will man das? Also: Kauft fair, kauft öko und am besten bei regionalen Anbietern und nicht bei Discountern. Und: Unterstützt Organisationen, in denen sich die Menschen in diesem Sinne politisch engagieren.</p>
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		<title>Von: gundula gausel</title>
		<link>http://yes.wehavenobananas.com/wissenswertes/doch-nicht-alles-banane.htm#comment-1255</link>
		<dc:creator>gundula gausel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 11:59:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin der Meinung, dass wir uns zum Bananenstaat zurückentwickeln, sofern wir auf Discountläden und Angebote verzichten müssen, um Entwicklungsländer zu fördern.
Denn die Industrie und der Absatzmarkt in Deutschland müssen stabil und vorallem konkurrenzfähig bleiben sonst ist die Integration in den Weltmarkt nicht möglich; so ist es doch verständlich dass Marktketten wie Aldi oder Rewe ihre Produkte möglichst billig und daher von Großagrariern importieren, anstatt Produkte zu kaufen, die durch höheren Arbeitsaufwand steigenede Kosten hervorrufen.
Bevor man auf schwachsinnige Ideen kommt, wie gegen diese Marktketten zu demonstrieren, sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Lebensstandarts man für notwendig hält, und welche erfüllt werden können, wenn man Rücksicht auf solche Bananenbauern nimmt, die weder vom eigenen Staat mit Subventionen, noch durch andere finanzielle Mittel gefördert werden.
Preise würden steigen, für alles was aus solchen Ländern importiert werden würde, die Ausgaben wären höher, wobei der Arbeitslohn und alle anderen daraufwirkenden Faktoren unverändert bleiben würden. Der Normalverbraucher würde so steigende Ausgaben haben um den Lebensstandart halten zu können.
bitte um andere Meinungen mfg gundula gausel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin der Meinung, dass wir uns zum Bananenstaat zurückentwickeln, sofern wir auf Discountläden und Angebote verzichten müssen, um Entwicklungsländer zu fördern.<br />
Denn die Industrie und der Absatzmarkt in Deutschland müssen stabil und vorallem konkurrenzfähig bleiben sonst ist die Integration in den Weltmarkt nicht möglich; so ist es doch verständlich dass Marktketten wie Aldi oder Rewe ihre Produkte möglichst billig und daher von Großagrariern importieren, anstatt Produkte zu kaufen, die durch höheren Arbeitsaufwand steigenede Kosten hervorrufen.<br />
Bevor man auf schwachsinnige Ideen kommt, wie gegen diese Marktketten zu demonstrieren, sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Lebensstandarts man für notwendig hält, und welche erfüllt werden können, wenn man Rücksicht auf solche Bananenbauern nimmt, die weder vom eigenen Staat mit Subventionen, noch durch andere finanzielle Mittel gefördert werden.<br />
Preise würden steigen, für alles was aus solchen Ländern importiert werden würde, die Ausgaben wären höher, wobei der Arbeitslohn und alle anderen daraufwirkenden Faktoren unverändert bleiben würden. Der Normalverbraucher würde so steigende Ausgaben haben um den Lebensstandart halten zu können.<br />
bitte um andere Meinungen mfg gundula gausel</p>
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		<title>Von: royalbanana</title>
		<link>http://yes.wehavenobananas.com/wissenswertes/doch-nicht-alles-banane.htm#comment-72</link>
		<dc:creator>royalbanana</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 19:34:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Gucky...was ja am Ende nur beweist, dass wir uns alle langsam aber sicher auf den Status von Bananenrepubliken zubewegen. Oder sogar schon sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gucky&#8230;was ja am Ende nur beweist, dass wir uns alle langsam aber sicher auf den Status von Bananenrepubliken zubewegen. Oder sogar schon sind.</p>
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		<title>Von: Gucky</title>
		<link>http://yes.wehavenobananas.com/wissenswertes/doch-nicht-alles-banane.htm#comment-71</link>
		<dc:creator>Gucky</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 19:31:23 +0000</pubDate>
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		<description>Aber hier passiert doch nichts anderes, obwohl ich D nicht mit Ecuador vergleichen will. Die Belegschaften in Firmen werden verkleinert, aber die Arbeit wird nicht weniger. Wenn weniger Arbeit da ist, habe ich noch irgendwie Verständnis dafür...
Hat jetzt nicht SOVIEL mit Bananen zu tun, aber ist doch eh alles &quot;banane&quot;... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber hier passiert doch nichts anderes, obwohl ich D nicht mit Ecuador vergleichen will. Die Belegschaften in Firmen werden verkleinert, aber die Arbeit wird nicht weniger. Wenn weniger Arbeit da ist, habe ich noch irgendwie Verständnis dafür&#8230;<br />
Hat jetzt nicht SOVIEL mit Bananen zu tun, aber ist doch eh alles &#8220;banane&#8221;&#8230; <img src='http://yes.wehavenobananas.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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